Israel Shamir

The Fighting Optimist

Nehmt eure Kinder in den Film mit

Der Film von Mel Gibson The Passion wird allmählich ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Ereignis des Jahres. Sogar noch vor seiner Aufführung verursachte er heftige Reaktionen der amerikanischen jüdischen „Gedankenpolizei“, ADL[1], die vom abscheulichen Foxman geführt wird. Es gibt unangenehme Gerüchte (in der New York Times), dass Mr. Gibson nachgegeben habe und entschieden habe, das Evangelium zu zensieren. Ich hoffe, das ist nicht wahr, denn ein Mann, der nachgeben und das Evangelium beschneiden kann, ist es nicht wert, einen Film über Golgatha zu machen. „Nur einen Buchstaben der Bibel zu ändern, ist wie die Welt zu zerstören“, sagt die jüdische Weisheit, und ich stimme dem zu: wenn das Evangelium, der wichtigste Teil der Bibel, uns von dem Hohepriester der Juden erzählt, dass er seine Verantwortung für das Urteil akzeptierte, ist Mr. Gibson nicht befugt, das zu ändern, sogar wenn er selbst gekreuzigt werden würde.

Natürlich ist der Hohepriester der Antisemitismusbekämpfer, Abe Foxman, der Typ der von dem Dieb Marc Rich Bestechungsgeld annahm, nicht darüber beunruhigt, dass gemütliche amerikanische Goim unschuldige Juden angreifen würden. Erstens ist es kein bisschen wahrscheinlich. Sogar wenn die Juden Christus heute zur Hauptsendezeit auf CNN kreuzigen würden, würden die Amerikaner nicht wagen, dagegen aufzubegehren. Zum zweiten bringt jeder Angriff auf einen Juden Abe Foxman bares Geld ein; er wird durch Prozesse reich. Er ist über etwas anderes besorgt.

Foxman und andere Gegner von Gibsons Film sind besorgt, dass amerikanische Jugendliche mit möglicherweise jüdischem Hintergrund, wie die Kinder des Gouverneurs von Vermont, Dean, oder von vielen unserer Leser, den Film sehen und sich nie wieder „Juden“ nennen werden. Foxman, Bronfman et al. sind besorgt, dass diese Jugendlichen – und Erwachsenen –  sich der Kirche zuwenden werden, während diese Führer mit einem Häufchen Ruheständlern in Florida zurückbleiben. Ihre Sorgen sind unsere Hoffnungen.

Es gibt viele gute Menschen, die sich irrtümlich oder aus Unkenntnis als „Juden“ betrachten. Für diesen Fehler bezahlen sie teuer: sie sind gezwungen gegen „die Juden“ zu kämpfen und gleichzeitig die „Firma“ zu unterstützen. Ich habe etwas ähnliches in Russland gesehen, als viele gute Leute sich in den Tagen von Breschnew als „Kommunisten“ bezeichneten. Sie mussten die Invasion Afghanistans aus einer äußerst unangenehmen Position heraus rechtfertigen oder verurteilen. Aber sie hatten in der UdSSR jener Tage keine Wahl. Aber jetzt gibt es keine Notwendigkeit mehr für irgendeine gute Person, sich als Jude zu bezeichnen.

Die Kirche hat diese guten Leute jüdischer Herkunft immer in ihrem Schoße willkommen geheißen. Sie sind willkommen und Gibsons Film wird sie hoffentlich  – weg von Foxman und Kaiphas –  zu Christus bringen. Aber dieser schöne Plan kann nicht durchgeführt werden auf dem Wege des ideologischen und theologischen Kompromisses. Die Kirche ist für die guten Menschen offen, und die Scheidung der Lämmer von den Ziegen ist der verheißene Anfang des letzten Gerichtes. Das Herauskommen des Mel Gibson Films liefert uns nun eine Gelegenheit, die Lämmer von den Ziegen zu trennen. Der Washingtoner Kolumnist Joe Sobran schrieb mir:

„Mel Gibsons Film ist des ‚Antisemitismus’ angeklagt, nur weil er das Evangelium darstellt. Haben Sie bemerkt, dass die Christenheit, die Katholische Kirche, die Päpste, Martin Luther, viele der herausragendsten christlichen Autoren und die Evangelien selbst, ständig antisemitisch genannt werden? Nur Jesus selbst nicht! Warum nicht? Offensichtlich versucht uns jemand etwas zu sagen mit all diesen Anklagen wegen Antisemitismus. Hier ist ein Mann, der die jüdischen Autoritäten seiner Zeit gegen sich aufbrachte, alle ihre Wut auf sich zog und ZWEITAUSEN JAHRE lang Antisemitismus erregt hat! Warum kommt er davon? Warum kommen sie nicht einfach und klagen IHN an? Das ist klar das, worauf sie zusteuern. Also, lasst sie es sagen. Erinnern wir uns, dass wenn sie über ‚Antisemitismus’ reden, sie eigentlich über Jesus Christus reden. Wenn sie es nicht sagen, sollten wir es tun.“

Tatsächlich kann der Film die amerikanischen Christen für das höchsten Opfer und die Herrlichkeit von Christus aufwecken. Er wird amerikanische „Juden“ zur Krone ihres langen Assimilierungsprozesses bringen – zur Kirche. Es wird sie freimachen – da Christentum zuallererst Freiheit ist. Und dann wird das Heilige Land der Sockel des Kreuzes bleiben, nicht die Basis des Antichristen.

Übersetzung: Friederike Beck
[1] Anti-Defamation League

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